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Dupré Motorsport mit Edelmetall im Überfluss



Überaus erfolgreich endete für Dupré Motorsport Engineering die Rennsport-Saison 2019. Auf dem Hockenheimring fuhr das traditionsreiche Familienteam aus Schiffweiler im Saarland sowohl eine Vizemeisterschaft als auch einen dritten Gesamtrang in der Jahres-Endabrechnung ein. Obendrein verabschiedete sich der Porsche-Rennstall um das Geburtstagskind Christoph Dupré mit drei weiteren Tagessiegen in die Winterpause. Unschwer zu erraten, dass kein anderer Kunde der noblen Stuttgarter Sportwagenmarke im DMV GTC und im DUNLOP 60 erfolgreicher abschnitt. Nun ruft der Aufstieg ins hochkarätige Umfeld der DTM …
Vor dem Saisonfinale der acht Veranstaltungen umfassenden Rennsport-Formate DMV GTC und DUNLOP 60 auf dem Hockenheimring machten sensationell anmutende Neuigkeiten die Runde. Schon im kommenden Jahr werden sowohl der DMV GTC – #UnsereSerie – als auch das Einstunden-Format des DUNLOP 60 bei sechs Läufen im Rahmenprogramm der DTM stattfinden. Unter anderem stehen Schauplätze wie der Norisring oder der Königliche Park von Monza in der norditalienischen Lombardei im Kalender.

Zunächst galt es beim DMV-Preis im badischen Motodrom jedoch, das Rennsportjahr 2019 abzuschließen. Abermals Claus Dupré: „Bedingt durch die personellen Veränderungen in unserem Fahrerkader nach zwei von acht Läufen, die nicht wir zu vertreten haben, begann unsere Saison beim dritten Rennwochenende 2019 auf dem Red Bull Ring in der Steiermark praktisch an einem Nullpunkt. Wir mussten unser Punktekonto noch einmal von Grund auf neu aufbauen. Das war im Verlauf des weiteren Jahres natürlich unser Handicap, denn die unmittelbaren Konkurrenten in der Meisterschaft konnten von Anfang an Ergebnisse einfahren, wir aber nicht. Trotzdem waren wir bei allen 24 Rennstarts 2019 – 16 mal im DMV GTC, achtmal im DUNLOP 60 – immer dabei, wie hielten Lena und Ralph Monschauer mit ihrer Serie stets die Treue.“

Davon profitierte nicht zuletzt der diesjährige Nachwuchspilot Jacob Erlbacher, der sein erstes Einsatzjahr im 460 PS leistenden Porsche 911 GT3 Cup (Generation 991.1) durchlebte. Der 19-Jährige, am 28. August 2000 in Krems a.d. Donau in Österreich geboren, stieg aus dem Kartsport und einer vorübergehenden Station im BMW 318ti Cup in der DMV-NES 500 in das Nachwuchsprogramm von Dupré Motorsport Engineering auf, an dem neben dem Deutschen Sportfahrerkreis, kurz DSK e.V., auch die Serien-Veranstalter des DMV GTC sowie des DUNLOP 60 und weitere Partner beteiligt sind. Dass dabei auf Anhieb ein erster Meisterschaftsrang in der Porsche-Cup-Klasse 3 im DUNLOP 60 herausspringen würde, hätte sich der auch künstlerisch hochbegabte Förderpilot kaum träumen lassen. Doch beim achten und abschließenden Einstunden-Rennen des DUNLOP 60 funktionierte die Arbeitsteilung mit dem erfahrenen Spielertrainer Christoph Dupré, einem Rennfahrer mit FIA-Silber-Status, abermals. Das zumindest an Lebensjahren ungleiche Duo sicherte sich an zehnter Gesamtposition einmal mehr den Sieg in Klasse 3, die Porsche 911 GT3 Cup der Generation 991.1 vorbehalten ist. Auf den weiteren Plätzen: Solist Christof Langer sowie Grand Seigneur Claus Dupré im Tandem mit Lukas Hein aus Stuttgart. Für Jacob Erlbacher bedeutete dies in der Jahres-Endabrechnung den dritten Gesamtrang vor Christoph Dupré an vierter Stelle – und damit den Sieg im Klassement der Porsche-Piloten. Sichtlich überrascht und zugleich hocherfreut, nahm der Meisterschüler anlässlich der Jahres-Siegerehrung zum krönenden Abschluss beider Renntage auf dem Hockenheimring die Ehrungen entgegen – und reichlich Edelmetall.
Es sollte im DMV GTC noch einiges hinzukommen, denn in den beiden 30-Minuten-Sprints schnitten die beiden wie immer exzellent vorbereiteten Dupré-Porsche ebenfalls gut ab. Im ersten Qualifying des DMV GTC, das wie immer die Startreihenfolge vor dem ersten Rennlauf festlegte, hielt sich die Dupré-Doppelspitze taktisch klug zurück und überließ Christof Langer den Platz an der Sonne. Christoph Dupré, mit seinem 41. Geburtstag vor Augen, reihte sich auf dem zweiten Rang ein, Jacob Erlbacher folgte an dritter Stelle. Im ersten Durchgang blieb es bei dieser Reihenfolge: In geschlossener Formation kamen die Porsche 911 GT3 Cup der drei Erstplatzierten auf dem elften, zwölften und dreizehnten Platz in der Gesamtwertung ins Ziel. Nach dem Zeittraining vor dem zweiten Heat, das stets am Samstagmorgen kurz nach neun Uhr abgehalten wird, sah es zunächst nach einer Doublette des Ergebnisses im ersten Lauf aus. Dann jedoch stellte sich die ursprüngliche Reihenfolge vollends auf den Kopf: Youngster Erlbacher eilte nun voraus, während Christoph Dupré sowie dessen Quasi-Namensvetter – die Schreibweisen beider Vornamen unterscheiden sich minimal – Christof Langer auf den weiteren Rängen folgten. Die Konsequenz in der Jahres-Endabrechnung des DMV GTC: Mit der Startnummer #1 errangen Christoph Dupré und Jacob Erlbacher hinter Timo Scheibner im Aston Martin Vantage GT3 die Vizemeisterschaft 2019 – und nahmen am Abend bei der Meisterfeier im altehrwürdigen Hotel Motodrom weiteres Edelmetall im Überfluss entgegen. Obendrein feierte Christoph Dupré, geboren am 20. Oktober 1978, in der Nacht zum Sonntag in seinen Geburtstag hinein – ein Saarländer Familienteam im Freudentaumel.
Claus Dupré, am 23. April 1948 zur Welt gekommen und 1988 in sieben Rennen der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) auf BMW M3 E30 am Start, zog ein vorläufiges Fazit: „Wir werden jetzt erst einmal alles sacken lassen, uns sortieren und dann die Optionen für die kommende Saison 2020 prüfen – schließlich haben wir auch noch unseren Audi R8 LMS ultra im Bestand, mit dem wir ganz hervorragend in der Klasse 2 für GT3-Jahreswagen unterwegs sein könnten. Das gilt natürlich auch für einen möglichen Kundenpiloten oder derer zwei.“
Wir werden Sie auch während der „Silly Season“ über alle relevanten Neuigkeiten auf dem Laufenden halten.
Verantwortlich für den Inhalt: Carsten Krome Netzwerkeins
Erlbacher im DMV GTC weiter mit dem Dupré Porsche auf Erfolgskurs


Beim DMV GTC in Zolder/Belgien fuhr Jacob Erlbacher bei den Sprintrennen mit den Dupré Porsches wieder nach vorne. Das erste Rennen beendet der Böblinger auf Platz zwei. Im zweiten Rennen ging er als Sieger durchs Ziel.
Nicht einfach gestalteten sich die Renntage am Curcuit in Zolder (Belgien). Im Simulator zu üben war im Vorfeld nicht möglich, denn in dem Simulationsprogramm, das der motivierte Motorsportler nutzt, gibt es die Strecke nicht. So ging Erlbacher am Freitag ohne besondere Vorkenntnisse ins freie Training. „Das ist definitiv nicht meine Strecke und ich habe wohl nur drei Runden halbwegs hinbekommen“, so Erlbachers Einschätzung seiner Leistung danach. Mit Hilfe der Videoaufzeichnungen aus dem Cockpit arbeitete sich Erlbacher noch weiter in die Strecke ein. In der Qualifikation für das erste Sprintrennen schaffte er es, trotz aller Zweifel, das zweitbeste Ergebnis in seiner Klasse einzufahren. Die Qualifikation für das gemeinsame Teamrennen der Dunlop 60 bestritt Teamchef Christoph Dupré im Porsche „1“ und setzte diesen auf Pole. Es sah somit nach einem vielversprechenden ersten Renntag aus.
Um kurz nach 15 Uhr startete das Teamrennen der Dunlop 60. Christoph Dupré startete, kam gut weg, fuhr vor und dann war es auch schon vorbei. Der 911er GT3 Cup Porsche kam auf ein Gemisch aus Öl und Bindemittel, das sich über den Abschnitt der ersten Kurve zog. Es gab kein Halten mehr. Eines führte zum anderen und mehrere Fahrzeuge kamen von ihrer Linie ab, rammten sich und landeten im Kies neben der Strecke. Der Kühler und die Front des Porsches wurden in Mitleidenschaft gezogen wodurch Christoph Dupré gezwungen war nach der ersten Runde in die Box zur Reparatur zu fahren. Fieberhaft versuche das Team, den Schaden zu beheben um Erlbacher für seinen Stint wieder ins Rennen zu schicken. Leider reichte die Zeit dafür nicht und so endete der erste Renntag zwar für einen Sieg des zweiten Dupré Teams mit dem 63er Porsche, den Claus Dupré mit Lukas Hein fuhr, aber Erlbacher kam nicht zum Einsatz.
Professionelle Arbeit leistete das Technikteam von Dupré über Nacht und so stand der Porsche 911 GT3 Cup mit der Nummer 1 am nächsten Tag wieder fahrbereit in der Box. Die Spannung stieg, denn erst um 9 Uhr durften die Motoren gestartet werden. Um 9.05 Uhr ging es dann bereits in die Qualifikation für das zweite Sprintrennen des Tages. Erlbacher fuhr somit den 1er Porsche ohne vorherigen Test, checkte die Fahreigenschaften und kam mit P3 hinter Christoph Dupré, nun im Porsche “63“, und Christof Langer aus dieser Zwanzig-Minuten-Session.
Das erste Sprintrennen begann der Böblinger durch den Ausfall am vorherigen Tag mit äußerst wenig Fahrpraxis auf dieser legendären und schwierigen Rennstrecke im 63er Dupré Porsche. Seit diese Strecke in Belgien 1963 angelegt wurde, hat sich die Streckenführung nur geringfügig verändert, an vielen Stellen ist sie schmal und auf den langen Geraden fährt man knapp an einer langen Betonwand vorbei. Ein kleiner Fehler reicht daher um einen Einschlag zu verursachen. Auch am Red Bull Ring im Frühjahr musste der jungen Böblinger mit ähnlichen Voraussetzungen ins Rennen starten. „Es geht um Konzentration und die habe ich. Fokus auf das was kommt. Ob ich die Strecke kenne oder nicht ist dabei zweitrangig,“ so Erlbacher auf die Frage, was sich in dieser Situation in seinem Kopf kurz vor dem Start abspielt.
Der Start glückte auf jeden Fall perfekt. Erlbacher konnte seine Position halten und sich an seinen Teamchef dranhängen, der seine Poleposition souverän verteidigte. In den nächsten Runden lieferte sich Erlbacher einen Zweikampf mit einem Audi R8. Ein spannendes Duell für die Zuschauer, aber dabei ließ der Böblinger viel Zeit auf der Strecke und der Abstand auf Christoph Dupré vergrößerte sich. „Ich konnte Christoph durch diesen Zweikampf nicht mehr einholen, aber zu meinen Verfolgern fuhr ich einen komfortablen Abstand heraus.“ Mit Platz 2 musste sich der Rookie am Ende des Rennens zufriedengeben.
„Der zweite Platz ist zwar gut, aber als Erster ins Ziel zu kommen ist doch noch einmal was anderes“, so Erlbacher. Und so war die Zielsetzung für das zweite Sprintrennen ganz klar, die Voraussetzungen jedoch schlechter. Der Böblinger hatte sich mit dem „1er“ Porsche nur die dritte Position im Zeittraining erfahren. Erlbacher glückte aber auch im zweiten Rennen ein optimaler Start, überholte zusammen mit Christoph Dupré den auf Pole gestarteten Langer und blieb an dessen Stoßstange Runde für Runde hartnäckig kleben. Teilweise passte wohl nicht einmal mehr ein Blatt Papier zwischen die beiden Dupré Porsche. Immer wieder scherte der schnelle Junior aus, um an seinem Teamchef vorbei zu kommen. Nach etlichen Versuchen klappte das auf der langen Start-Ziel-Geraden.  Erlbacher schoss aus dem Windschatten nach vorne. Runde um Runde konnte sich Erlbacher weiter von seinem Teamchef absetzen und fuhr mit 4,573 Sekunden vor Christoph Dupré über die Ziellinie. „Ich hatte den Vorteil durch das Hinterherfahren genau zu sehen, wie Christoph die Kurven nimmt, wo er vielleicht doch etwas Zeit verliert und so nutzte ich meine Chance.“ „Jacob ist ein schlauer und fairer Kämpfer, lernt schnell und lotet seine Chancen sehr gut aus. Genau das will ich in meinem Team. Hartes aber faires Fahren. Ich halte auch dagegen und wenn ich dann aber doch das Nachsehen habe, kann ich damit leben. Jacob lernt ja von mir und soll sich steigern und sich ausprobieren, “ weiß Christoph Dupré die Leistung seines Juniors zu schätzen.
So standen Lehrmeister und Schüler auch an diesem Tag zweimal ganz oben auf dem Podest. Im Wechselspiel auf P1 und P2.
Für die Saison 2019 steht Mitte Oktober noch das Finale in Hockenheim auf dem Rennkalender. Dort entscheidet sich, wie der Endstand von Erlbacher im ersten Jahr bei Dupré ausfallen wird. „Natürlich will ich im Finale glänzen und werde mich entsprechend vorbereiten“. Es soll weitergehen, im nächsten Jahr, im Team von Dupré und im Motorsport. „Ein gutes Gesamtergebnis ist sicher hilfreich, denn ich brauche weitere Sponsoren, die an mich glauben und mich in der Saison 2020 finanziell unterstützen“, weiß Erlbacher.
Wer dem Böblinger gerne live die Daumen drücken will und beim Team Dupré in der Box vorbei kommen möchte, ist herzlich eingeladen. Am 18. und 19. Oktober sind die finalen Renntage des DMV GTC und Dunlop 60. Hoffentlich bei schönem Wetter.
Zwei Siege in Oschersleben. Jacob Erlbacher weiterhin auf Erfolgskurs


Beim DMV GTC gibt der Böblinger weiter Vollgas. Mit einem zweiten Platz und einem Sieg im Sprintrennen zeigt seine Leistungskurve steil nach oben. Im Teamrennen Dunlop 60 ist er mit Teamchef Christoph Dupré weiterhin an der Spitze des Feldes.
„Am Simulator habe ich mich vorbereitet, aber diese Strecke liegt mir nicht wirklich,“ erklärte der 18-jährige Böblinger zu Beginn der Renntage in Oschersleben. Am Donnerstag waren erste Trainings mit dem Porsche 911 GT3 Cup angesagt und Erlbacher absolvierte diese sowohl mit dem Porsche der Nummer 1 als auch der Nummer 63. Das ist nötig, da die Fahrzeuge in den Sprintrennen zwischen den beiden Piloten gewechselt werden müssen. Teamchef Christoph Dupré hat einen Silberstatus (FIA) inne und darf somit die zwei Sprintrennen laut Reglement für die DMV GTC nicht mit dem gleichen Fahrzeug bestreiten. Das führt bei den Zuschauern regelmäßig zu Verwirrung, ist aber anders nicht möglich. „Man erkennt mich an meinem roten Helm und auch mein Fahrstil ist anders“, so Erlbacher.
Er ist schnell, der gebürtige Österreicher und kann sich gut auf neue Gegebenheiten einstellen. So landete Erlbacher in der Qualifikation für sein erstes Sprintrennen zwar nur auf Platz 3, war sich aber sicher, im Rennen noch zulegen zu können. Das setzte er dann auch in die Tat um. So lieferte er sich mit Christof Langer von Beginn an einen spannenden Zweikampf und schaffte es, auf Platz 2 zu fahren. Mit Christoph Dupré als Sieger standen die beiden wie zuletzt in Hockenheim gemeinsam ganz oben am Treppchen.
Die Qualifikation für das zweite Sprintrennen entschied Erlbacher klar für sich. Sogar sein Teamchef musste sich hinter ihm in der Startaufstellung platzieren. „Jacob interessiert sich, hört zu und kann Tipps gut umsetzen. Er hat das richtige Feeling für die Fahrzeuge, die zwar baugleich sind sich aber trotzdem in den Fahreigenschaften unterscheiden, “ freut sich Christoph Dupré. „Im Rennen wird aber nichts geschenkt, denn nur im Zweikampf lernt man und wie ich ihn unter Druck setzen kann weiß ich.“
Erlbacher stellte sich dieser Herausforderung, kam beim Start gut weg und setze sich klar an der Spitze durch. Auch bei den Überrundungen der stärkeren Klassen verlor er kaum Zeit und konnte einen soliden Abstand zum Teamchef und seinen Verfolgern ausbauen. Somit war der Sieg der Seine. Megahappy und mit einem breiten Grinsen stieg Erlbacher im Parc fermé aus und wurde vom gesamten Team begeistert abgeklatscht. „Das hat er echt gut gemacht“, so Dupré. „Beim letzten Mal hatte ich mit einer kaputten Frontscheibe und den Glassplittern im Auge zu kämpfen, aber das hier war ein absolut verdienter Sieg meines Juniors.“ Das bedeutete Platztausch bei der Siegerehrung und diesmal stand Erlbacher zwischen Dupré und Langer mit einem breiten Grinsen ganz oben.
Bei der Qualifikation für das Teamrennen, welches Jacob Erlbacher mit Christoph Dupré im Porsche „1“ bestreitet, ging ein Regenschauer nieder. Auf nasser Strecke musste gefahren werden. Eine weitere Herausforderung, der sich der Juniorfahrer an diesen Renntagen stellen musste. „Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt, bin aber mit dem Porsche gut zurechtgekommen und es hat sogar echt Spaß gemacht“, bestätigt Erlbacher nach seiner Regenfahrt. Von Platz zwei aus ging es für die beiden ins Rennen. Christoph Dupré fuhr den ersten Stint. Er kämpfte sich auf Platz 1 vor, übergab den Porsche bei einem fehlerfreien Boxenstopp an Erlbacher. Dieser hatte die Spitzenposition zu halten, was auch gelang. Somit kamen Lehrmeister und Schüler zum wiederholten Mal gemeinsam ganz oben aufs Treppchen.  Das Dupré Team war auch diesmal wieder besonders stark vertreten. Claus Dupré und Lukas Hein hatten sich den dritten Platz im Teamrennen, dem Dunlop 60, im Dupré Porsche „63“erkämpft. So strahlten alle vier Fahrer gemeinschaftlich vom Podest.
„Ich werde immer besser und durch den Fahrzeugwechsel muss ich mich auf immer wieder im Fahrstil anpassen. Die beiden Porsches sollten zwar gleich sein, aber das ist Theorie. Mit liegt eigentlich der 63er besser, aber gewonnen habe ich nun mit der Nummer 1. Der ist härter zu fahren, was mir bei der Strecke hier besser gelegen hat.“ Theorie und Praxis sind halt zwei unterschiedliche Dinge und so wird es auch weiterhin spannend bleiben, auf welche Platzierung der junge Motorsportler in der Gesamtwertung in den beiden Rennserien kommen wird. „Erst beim Finale wird zusammengerechnet, aber ich will natürlich vorne mitfahren“. Alles andere wäre wohl nicht glaubhaft. Gas geben und vorne wegfahren, das ist das Motto für die letzten beiden Rennen. Anfang September geht es auf die Rennstrecke nach Zolder in Belgien. Das Finale findet Mitte Oktober in Hockenheim statt.
Interessant war das Gespräch mit dem ehemaligen Formel-1-Piloten Markus Winkelhock. Der war zum wiederholten Mal mit dem Space-Drive Audi R8 LMS GT3 ohne Lenksäule aber mit einer „Steer-by-Wire“ Technologie im Rennen. Außerhalb der Wertung aber verdammt schnell. „Markus hat mir erklärt, dass das Fahren mit diesem Auto ähnlich dem am Simulator mit einem Force Feedback Lenkrad ist. Also es gibt da keine mechanische Verbindung zwischen Lenkeinheit und -getriebe. Da muss man schon genau wissen, was man tut. Ist auf jeden Fall ein tolles Gefühl mit so einer Weltneuheit und diesem Fahrer zeitgleich auf der Strecke unterwegs zu sein“, betont Erlbacher.
Große Hitze, zwei Siege für Erlbacher und ein ganz besonderer Gast zu Besuch in Hockenheim


Jacob Erlbacher erwies sich als hitzeresistent. Mit Teamchef Christoph Dupré holte er sich den Sieg im Teamrennen der Dunlop 60. Die GTC Sprintrennen beendete Erlbacher auf Platz 2 hinter Dupré und dann sogar als Sieger. Mit dem Besuch von Hans und dem Kinderglückswerk e.V. waren es zwei erfolgreiche Tage für das Dupré Motorsport Team.
Erstmals in diesem Jahr war die Hitze groß. Trinken war oberstes Gebot. Eine andere Abkühlung gab es für Erlbacher nicht. Denn eine Kühlweste zu haben ist ein besonderes Privileg und bis zu diesen Renntagen auch kein Thema. Doch wenn erst einmal das Rennen startet, ist Erlbacher in seinem Element und Hitze setzt im offenbar nicht wirklich zu. Gut so, denn bei Wasserverlust lässt die Konzentration schnell nach und bei Spitzengeschwindigkeiten von 270 km/h kann das schon mal mit einem kräftigen Einschlag enden.
Von Platz zwei gingen  Erlbacher und Christoph Dupré ins Teamrennen. Die australischen Porsche-Super-Cup Fahrer Cini und Mawson mit wesentlich mehr PS unter der Haube ihres Porsches, hatten sich mit einem satten Rundenvorsprung von fast 2 Sekunden auf die Poleposition gesetzt. Doch ein schnelles Auto zu haben ist nicht alles. Strategie und Können führte das Team Dupré/Erlbacher zum Sieg. Mit einem satten Vorsprung von 1:02.274 kam Erlbacher, der den zweiten Teil des Rennens fuhr, vor dem Australier ins Ziel.  Ein perfekter Boxenstopp mit Fahrerwechsel und konstant schnelle Rundenzeiten hatten die beiden Porschepiloten nach vorne katapultiert. Zusammen mit dem zweiten Dupré Team, das mit Lukas Hein und Claus Dupré auf Platz 3 fuhren, war die Dominanz von Dupré ein klares Zeichen.
In der Qualifikation für das erste Sprintrennen glückte Erlbacher eine schnelle Runde mit 1:45.715 und startete damit auf P2 hinter Teamchef Christoph Dupré ins erste Rennen. Im Porsche mit der Nummer 63 klappte der Start für Erlbacher gut, doch lange hatte er mit dem in einer anderen Klasse fahrenden Gregor Drasal im  Lamborghini Super Trofeo zu kämpfen bis er sich freifahren konnte. Auf Platz 2 kam Erlbacher hinter Teamchef Dupré ins Ziel und so standen die beiden auch gleich noch einmal gemeinsam am Podest. In der Mitte der beiden allerding strahlte der 11-jährige Hans aus Leonberg wohl am breitesten. Zusammen mit Prinzessin Maria von Sachsen-Altenburg vom Kinderglückswerk e.V. und seinem Betreuer Bernd Huber vom Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Leonberg, vergas der begeisterte Motorsportfan seinen Kummer und steckte mit seinem Strahlen das gesamte Team an.
In der Boxengasse erlebte der Junge zusammen mit der ganzen Gefolgschaft hautnah was so ein Rennteam alles zu tun hat. Hans saß im Auto von Jacob Erlbacher, bekam das Lenkrad mit seinen vielen Knöpfen und Schaltern erklärt, fragte nach, checkte mit Erlbacher die Zeiten im Livetiming und war einfach rund um in seinem Element. „Zu Beginn war Hans noch etwas verhalten“, so Maria von Sachsen-Altenburg. „Doch nun ist er vollkommen aufgetaut. Mit Jacob versteht er sich wunderbar und ich habe ihn schon lange nicht mehr so fröhlich und gelöst gesehen.“ Genau das war der Sinn des Besuches. „Mir ist es wichtig etwas weiter zu geben“, so Erlbacher. „Ich habe das große Glück gesund zu sein, und meine Eltern ermöglichen es mir meinen Traum hier wahr werden zu lassen. Da ist es selbstverständlich etwas zurück zu geben.
Erlbacher hatte sich in der Qualifikation für das zweite Sprintrennen mit der Zeit verschätzt und musste vom letzten Platz ins Rennen gehen. „Die Zeitanzeige im Porsche war ausgefallen und so konnte ich meine Rundenzeit nicht sehen“, so Erlbacher. Aber egal. Im Dupré Porsche mit der Nummer 1 ging es nun an den Start und ins Rennen. Hans verfolgte das Rennen von der Tribüne aus und alle drückten wohl ganz fest die Daumen für „ihren“ Jacob.  Der Start klappte richtig gut und so konnte sich Erlbacher gleich um zwei Plätze verbessern und sich zu Christoph Dupré vorkämpfen.  Dann war es soweit und Erlbacher schaffte es an seinem Teamchef vorbei zu kommen. Eine tolle Leistung des jungen Fahrers.  An der Spitze fahrend steigerte sich Erlbacher weiter, fuhr sich frei und setzte sich immer weiter vom Rest des Feldes ab.
Es hätte so schön sein können. Der erste Sieg des 18-jährigen Böblingers. Leider kam es bei Christoph Dupré zu einem Unfall mit Folgen. Ein auf der Strecke liegender  Metallteil wurde zum Geschoss, zerschlug die Frontscheibe des Porsches 911 GT3 Cup und ein Glassplitter traf den Teamchef ins Auge. Mit dieser Verletzung und eingeschränkter Sicht fuhr Dupré zwar weiter, konnte aber seine üblichen Zeiten nicht halten und musste sich mit P3 zufrieden geben. Jacob fuhr seinen ersten Sieg mit einem satten Vorsprung von  8.858 Sekunden ein. Die Rundenbestzeit hatte der Deutsch-Österreicher diesmal in Runde 12 von 17 eingefahren.
Das war aber vorerst im Parc Fermé, das ist der Platz an dem die Fahrzeuge nach dem Rennen abgestellt werden, egal. Der Notarzt wartete bereits und versorgte Dupré umgehend. Die Entwarnung kam nach der Siegerehrung, die Erlbacher den bis jetzt größten „Pott“ bescherte.
Das strahlende Siegerfoto gab es somit erst danach mit Christoph Dupré. Erst da strahlte dann auch Jacob Erlbacher so richtig.
„Die perfekten Renntage  kommen wohl erst“, resümiert Erlbacher und ist froh, dass es seinem Chef, den Umständen entsprechend, gut geht. „Es ist Motorsport und erst im Ziel weiß man, ob alles gut gegangen ist, “ so Erlbacher.

Im Dunlop 60 Langstreckenrennen erstmals als Sieger durch das Ziel



Mit Teamchef Christoph Dupré fuhr Jacob Erlbacher erstmals als Sieger durchs Ziel. Im ersten  Sprintrennen kamen die Dupré Porsches wieder als Doppelspitze durchs Ziel. Das letzte Sprintrennen des DMV GTC endete für Erlbacher nach einem Rennunfall neben der Strecke.
Am Nürburgring trafen sich die Rennteams des DMV GTC und Dunlop 60 um sich sowohl im Teamrennen als auch im Einzelrennen zu messen. Jacob Erlbacher der Deutsch-Österreicher aus Böblingen war wieder mit dem Team von Claus und Christoph Dupré als Junior am Start.
Eine Unwetterwarnung wurde zwar für Freitag, den 14. Juni, zwischen 12.00 und 15.00 Uhr vorhergesagt. Das blieb aber Gott sei Dank aus und so ging es für den 18-Jähringen Erlbacher zuerst ins freie Training und dann in die Qualifikation für das Teamrennen Dunlop 60. Etwas verwirrend für alle Zuschauer war der Fahrzeugwechsel innerhalb des Teams. Vorgesehen war, dass Erlbacher wieder mit der „63“ fährt und Christoph Dupré mit dem Meisterporsche, der Nummer 1. Die Namen der Fahrer waren seit dem letzten Rennen in Österreich so auch auf den Fahrzeugen aufgebracht. Geschuldet dem Reglement musste das nun geändert werden und so fuhr Erlbacher zuerst mit dem Dupré Porsche „1“ und dann mit der „63“ die Qualifikation. „Die beiden Porsche sind zwar baugleich, aber es gibt schon Unterschiede im Fahrverhalten und eigentlich liegt mit der 63er  irgendwie besser“, so Erlbacher nach seinen Fahrten. Aber egal. Es wird mit dem gefahren was eingeteilt ist und auch das gehört mit dazu sich in kurzer Zeit auf die vorhandenen Gegebenheiten einzustellen und Ergebnisse abzuliefern.
So fuhr Erlbacher für das erste Sprintrennen in der Qualifikation auf Platz zwei hinter Teamchef Christoph Dupré und für das Teamrennen war sogar die Poleposition das eingefahrene Ergebnis. Das Teamrennen startetet Christoph Dupré und über gab den Porsche mit einem satten Vorsprung auf der Pole an Jacob Erlbacher. Der Boxenstopp lief zeitlich gut, aber die Sitzverstellung klemmte und so musste Erlbacher seinen Teil des Rennens mit einer etwas unvorteilhaften Sitzposition fahren. „Es war schwer so die Zeiten zu halten und sauber um die Kurven zu kommen. Es war viel Verkehr auf der Strecke und durch die Safety-Car-Phase wegen einem brennenden Fahrzeug zum Rennende, rückte das gesamte Feld wieder eng zusammen. Letztendlich hat es aber gereicht und so konnte ich erstmals als Sieger ins Ziel fahren. Ein tolles Gefühl,“ so Erlbacher. Die Freude im Team war groß und die Siegerehrung entsprechend ausgelassen.
Am Samstag den 15. Juli ging es mit der Qualifikation für das zweite Sprintrennen weiter. Das Team testete eine Kleinigkeit im Setup, denn der Porsche sollte optimal auf die Strecke abgestimmt sein. Erlbacher ging allerdings die Zeit aus und musste sich so mit Position 3 für den Start zufrieden geben. „Es ist immer wieder eine Herausforderung eine schnelle Runde auf Abruf zu fahren. Wenn man in den Verkehr kommt schafft man es einfach nicht und das ist mir passiert.“
Im ersten Sprintrennen ging es für Erlbacher aber vorerst von P2 hinter seinem Teamchef Christoph Dupré ins erste Rennen des GTC. Der Start klappte gut, die Position konnte der Böblinger halten und sich in der ersten Rennhälfte gegen seine Verfolger Christof Langer und Alois Rieder behaupten. Nach der Zeit des Kampfes und Kontaktsportes konnte sich der junge Böblinger absetzen und nach einem weiteren Zweikampf mit einem McLaren aus einer anderen Rennklasse diesen überholen, die schnellste Rennrunde sichern, und sich deutlich von seinen Verfolgern absetzten.  „Das Fotofinish zeigt es. Zu Christoph Dupré hat mir nicht mehr viel gefehlt und ich bin nur knapp nach ihm über die Ziellinie gefahren. Es war ein super Rennen, das mir echt viel Spaß gemacht hat. Auch mit dem Ergebnis und P2 bin ich echt zufrieden“, ergänzt Erlbacher.
Ein Sprintrennen galt es nun noch zu bestreiten. Von P3 zu starten war für Erlbacher schon mal nicht die beste Voraussetzung. Der Start klappte nicht so richtig und der Böblinger hatte Probleme die Position zu halten. Ein Lamborghini und ein AMG GT aus einer anderen Klasse erschwerten ihm das Überholen. Nach ein paar Runden hatte er es doch geschafft und konnte die Verfolgung von dem vor ihm fahrenden Porsche von Christof Langer aufnehmen. Kurz vor der Halbzeit hatte er Langer erreicht und lieferte sich mit ihm einen harten Zweikampf. Der Böblinger fuhr in dieser Zeit auch wieder die schnellste Rennrunde, schaffte es aber nicht Langer vorbei zu kommen. Aus dem „Schuhmacher S“ versuchte es nun Erlbacher mehrfach. Dann kam es zur Berührung, Erlbacher fuhr hinten auf Langer auf, die Räder trafen sich, es tat einen kurzen Schlag und die Radaufhängung vom Dupé Porsche des 18-Jährigen verabschiedete sich. Erlbacher fuhr von der Strecke und stellte das beschädigte Fahrzeug ab. „Es war frustrierend. Ein unnötiger und blöder Fehler, der mich das Rennen gekostet hat. Hätte ich mit einfach noch etwas Zeit gegeben, hätte es sicher geklappt und ich wäre vorbei gewesen.“ „Es gehört zum Rennen mit dazu. Und so ein Fehler passiert. Das macht die Laune zwar nicht besser aber Jacob ist trotzdem gut gefahren, hat alles versucht und wird seine Lehre aus diesem Unfall ziehen. Die Erfahrung fehlt einfach und das kann man nicht lernen. Er fährt hier gegen erfahrene Rennfahrer, die wissen was geht“, bestätigt Claus Dupré.
Anfang Juli (5. und 6. Juli) geht es weiter im DMV GTC und Dunlop 60 am Hockenheimring. Der Besuch von einem 10-jährigen Jungen aus Leonberg zusammen mit dem Kinder Glückswerk e.V. wird den Freitag zu etwas Besonderem machen. „Es ist der Herzenswunsch von Hans einmal in eine Boxengasse zu kommen, bei einem Rennen mit dabei zu sein und sich mit einem Rennfahrer zu unterhalten. Zu sehen was das Team so alles zu machen hat bevor das Rennen los gehen kann. Das mache ich gerne und wenn Hans mir die Daumen drückt, dann ist sicher wieder ein Podest Platz möglich, “ meint Erlbacher mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
10 April 2019

Dupré-Junioren starten zum zweiten Rennwochenende



Schon 14 Tage nach dem Saisonauftakt geht es für die Dupré-Junioren Wodan Munding, Donar Munding und Jacob Erlbacher in das zweite Rennwochenende des DMV GTC und DUNLOP 60.

Die beiden Porsche 991 GT3 Cup wurden für die Saison mit je zwei Fahrern besetzt. Da noch ein vierter Junior gesucht wird, startet der amtierende Meister, Christoph Dupré, mit Wodan Munding. Sein Bruder Donar teilt sich den zweiten 911er mit Jacob Erlbacher.

In Rennen 1 des DMV GTC konnte sich das Brüderpaar sehr gut in Szene setzen. Donar gewann vor seinem Bruder Wodan den Saisonauftakt. Jacob Erlbacher verpasst in Rennen 2 mit P4 knapp das Siegerpodest. Dafür kam er im 60 Minuten-Rennen DUNLOP 60 zusammen mit Donar Munding auf Platz zwei der Klasse und zusammen erreichten sie Platz zehn im Gesamtklassement.

Vor dem nächsten Rennen sprachen wir mit dem Trio und stellten ein paar Fragen:

Wie zufrieden bist du mit dem Saisonstart?
Jacob Erlbacher: „Der Saisonstart hat super viel Spaß gemacht. Trotz den technischen Komplikationen, die wir anfangs mit dem Auto hatten. DUNLOP 60 in der zweiten Hälfte zu fahren war mein Highlight.“

Wodan Munding: „Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden, spüre aber, dass da noch Luft nach oben ist. Der Porsche macht riesigen Spaß, allerdings kenne ich das Auto auf nasser Strecke noch nicht – da bin ich gespannt wie ich das hinbekomme, falls es mal regnen sollte, und damit muss man ja rechnen.“

Donar Munding: „Ich war sehr zufrieden mit der Steigerung über die Rennveranstaltung, insbesondere mit meinem Lauf zum DMV GTC.“


Was gibt es an deiner Leistung noch zu verbessern?
Jacob Erlbacher: „Beim nächsten Rennen werde ich mich mehr auf die Startphase und die ersten 5 bis 10 Runden konzentrieren, weil ich dort beim ersten Sprintrennen DMV GTC Fehler gemacht habe. Ziel ist es natürlich das Auto besser zu beherrschen und schneller zu werden.“
Wodan Munding: „Ich will wie Donar, noch konstanter werden und mich möglichst rasch ans Limit des Porsches bewegen.“

Donar Munding: „Ich bewege mich subjektiv und sicherlich auch objektiv noch nicht am Limit des Porsche. Ich will noch konstantere und schnellere Zeiten. Da geht noch mehr.“


Was hat gut geklappt?
Jacob Erlbacher: „Start und Zeittraining hat gut geklappt. Und ich kam konstant über die Distanz.“

Wodan Munding: „Die Zusammenarbeit mit dem Team hat gut geklappt. Das Auto und das Feeling im Rennen war gut.“

Donar Munding: „Ich hatte Respekt vor dem Handling des Fahrzeugs – allerdings liegt mir das Auto und so hat das besser geklappt als befürchtet.“


Mit welchen Zielen gehst du in das nächste Rennwochenende?
Jacob Erlbacher: „Meine neu gesetzten Ziele zu erreichen, immer positiv dabei sein und alles zu geben!“

Wodan Munding: „Mein Wunsch ist ein ähnlich gutes Ergebnis wie bei der ersten Veranstaltung einzufahren – natürlich darf es auch noch ein Platz weiter vorne sein.“

Donar Munding: „Naja, gerne würde ich das Ergebnis wiederholen. Aber ich lass das auf mich zukommen. Ich habe noch das ganze Jahr Zeit mich auf das Auto einzuschießen.“
9 Februar 2019

Donar und Wodan Munding neue Dupré-Junioren im DMV GTC



Zwei weitere junge Motorsporttalente werden in der Saison 2019 im DMV GTC und DUNLOP 60 antreten. Donar und Wodan Munding starten bei Dupré Motorsport mit einem Porsche 991 GT3 Cup.

„Wir sind begeistert, dass unsere Idee von der Nachwuchsförderung schon so schnell in die Tat umgesetzt werden kann“, so Christoph Dupré, der im letzten Jahr die Meisterschaft im DMV GTC gewinnen konnte.
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens 2018 begann Dupré Motorsport mit Luis Glania und war damit auf Anhieb erfolgreich. In der neuen Saison wird man neben Donar (16) und Wodan Munding (18) auch Jacob Erlbacher (18) an die gestiegenen Anforderungen im Motorsport heranführen.

Sowohl Donar als auch Wodan gingen aus der DSK-Sichtung hervor und gelten als große Talente im Motorsport. Beiden haben schon Erfahrung im Renault Clio Cup gesammelt und Wodan gewann 2018 zusätzlich den Rookie Titel in der STT.

Für beide steht nun die Vorbereitung auf die neue Saison im Focus, um sich sofort konkurrenzfähig zu präsentieren. Gute Beispiele sind Christopher Friedrich, der 2016 mit einem Cup-Porsche im DMV GTC startete und 2017 und 2018 im ADAC GT Masters startete. Und auch Carrie Schreiner hat nach ihrem Sieg in der GT3-Klasse den Umstieg in das ADAC GT Masters 2019 geschafft.
08 Dezember 2018
Jacob Erlbacher neuer Dupré-Junior im Cup-Porsche



Nun ist es amtlich. Jacob Erlbacher wird aus dem Kartsport in einen Porsche 991 GT3 Cup im DMV GTC und DUNLOP 60 einsteigen.

Auf der Essen Motor Show wurden am Samstag, 08. Dezember 2018, letzte Details mit seinem neuen Einsatzteam Dupré Motorsport besprochen.

„Jacob hatte schon einen Testtag mit uns in Hockenheim und wir waren von Beginn an überrascht, wie schnell er sich zurechtfand“, so Christoph Dupré.

Der 18-Jährige wird damit neuer Junior im Team von Dupré Motorsport. Immerhin das amtierende Meisterteam im DMV GTC. In der Saison 2018 ging zudem noch Luis Glania dort an den Start.

„Natürlich freue ich mich sehr auf den Einsatz und kann es ehrlich gesagt kaum noch erwarten. Es ist der nächste Schritt für mich“, erklärt Jacob Erlbacher, der gerne diesen Weg immer weiter gehen möchte. „Ein Start im ADAC GT Masters mit einem GT3 wäre schon ein Traum.“

Neben den Rennen im DMV GTC wird der gebürtige Österreicher, der in Böblingen wohnt, auch die Läufe im DUNLOP 60 bestreiten. „Insgesamt sind das knapp vier Stunden an den zwei Renntagen.“

Nun ist Dupré Motorsport noch auf der Suche nach einem zweiten Piloten. „Gerne ein weiterer Fahrer aus dem Kartsport. Damit haben wir hervorragende Erfahrungen gemacht und im DMV GTC oder DUNLOP 60 sind das die besten Schritte um einzusteigen.“, weiß Claus Dupré.

Unterstützt wird das Dupré Junior Team weiterhin von Dunlop und von der Fachzeitschrift Motorsport XL.


Souveräner Doppelsieg für das Dupré Juniorteam am Red Bull Ring



Christoph Dupré gefolgt von Jacob Erlbacher, entscheiden das zweite Rennen im DMV GTC ganz klar für sich.
Endlich war es wieder soweit. Nach 6 Wochen Rennpause und dem Prüfungsstress für den Abschluss an der GDS2
für Produktdesign, ging es für den gebürtigen Österreicher, Jacob Erlbacher, an die Rennstrecke in der Heimat. „Der
Red Bull Ring ist anspruchsvoll und ich bin dort noch nie gefahren. Ich freue mich, bin zeitgleich aber auch angespannt
und hoffe auf gute Streckenverhältnisse,“ so der 18-jährige Böblinger.
Die erste Trainingssession lief gut. Das Setup wurde für die Strecke optimiert und dann ging es auch schon weiter ins
Qualifying für das Teamrennen DUNLOP 60. „Es gibt viele schnelle Kurven, man fährt über Kuppen, muss bergab
bremsen und auch über die Curbs muss man kontrolliert fahren ohne den Porsche zu verlieren“, berichtet Erlbacher
und freut sich, dass alles so gut klappt.

Auch die Qualifikation lief bestens und Christoph Dupré startete von der Poleposition ins Rennen. Erlbacher war
derweilen als Studiogast mit Moderator Carsten Krome im Gespräch, als nach wenigen Minuten nach dem Start der
Porsche mit der 63 in die Box fuhr. Ein Getriebeschaden, ausgelöst durch Fremdverschulden. Es hatte wohl eine
unüberlegte Aktion eines Auto einer anderen Rennklasse gegeben, die Dupré zu einem gewagten Ausweichmanöver
über die Curbs zwang. Die Folge daraus leider das vorzeitige Aus für das Team Dupré/Erlbacher.
Seit mehr als 50 Jahren ist Dupré im Motorsport, verfügt über beste Kontakte und hervorragende Mechaniker und
so wurde trotz später Stunde noch das benötigte Ersatzteil in der Nähe von Wien aufgetrieben, an die Strecke geholt
und über Nacht eingebaut. „Das Getriebe war komplett auseinander genommen. Ich habe so was davor noch nicht
gesehen. Die wissen aber wo die vielen Schrauben hingehören und am nächsten Tag stand der Porsche fahrbereit
für mich da, “ so Erlbacher.

Der nächtliche Einsatz machte sich bezahlt. Erlbacher erwischte zwar in der Qualifikation zum ersten Sprintrennen
(DMV GTC) keine perfekte Runde und startete von P4, konnte diese Position aber um einen Platz verbessern und
kam sicher auf P3 ins Ziel. Die schnellste Rennrunde seiner Klasse schaffte Erlbacher mit einer Zeit von 1:35:206
vor seinem Teamchef Christoph Dupré (1:35:232).

Das zweite Sprintrennen im DMV GTC lief dann noch einmal deutlich besser. Trotz eines Regenschauers und der
Unsicherheit, ob denn die Strecke schon trocken genug sein würde, entschied sich das Dupré Team für Slicks. Von
P3 ging Erlbacher ins Rennen, kam gut weg und setze sich auf P2 hinter Christoph Dupré um sich dann mit seinem
Teamchef von den anderen Fahrzeugen deutlich abzuset Erlbacher fuhr auch in diesem Rennen mit 1:34:914 die
schnellste Rundenzeit, konnte seinen Teamchef sogar überholen und einige Zeit an der Spitze vorne wegfahren.
Während der Überrundung eines Fahrzeuges einer langsameren Klasse verlor Erlbacher aber gegen die Erfahrung
seines Teamchefs die Führung und fuhr somit auf Platz 2 ins Ziel.
„Es war einfach mega. Durch das knappe fahren hinter meinem Teamchef konnte ich verdammt viel lernen. Es hat
aber auch richtig Spaß gemacht an ihm vorbei zu fahren,“ grinst Erlbacher. „Jacob lernt schnell und hat sich innerhalb
eines Rennens um mehr als eine halbe Sekunde verbessert. Das zeigt, dass wir uns hier für genau den richtigen
Juniorfahrer entschieden haben,“ so das Resümee von Christoph Dupré.
„Ohne das gesamte Team, wäre aber nichts gegangen. Erst wenn alle zusammenarbeiten dann klappt es. Das hat
mir dieses Rennwochenende ganz klar gezeigt und ich bin mächtig stolz ein Teil von Dupré zu sein. Jetzt geht es
Mitte des Monats an den Nürburgring. Zweimal schnellste Rennrunde, P3 im ersten und P2 im zweiten Rennen und
auch noch Führungskilometer bestärken mich in dem was ich hier tue,“ erklärt sich Erlbacher.
Ein Teil von Jacobs Familie aus Wien war zum Rennevent angereist und so hatte es zusätzlich auch da ein Wiedersehen
gegeben. „Wir waren alle zusammen am Abend auf der Strecke und sind eine Runde zu Fuß abgegangen.
Das hat Oma, Onkel Simon und Maria sehr gut gefallen und ist auch ein Erlebnis, dass ich mit nach Böblingen
nehme.“
12 März 2019

Einen ersten Test gab es für die beiden neuen Dupé-Junioren Wodan und Donar Munding im Porsche 991 GT3 Cup auf dem Hockenheimring. Am Ende des Tages waren alle zufrieden.




"Die Jungs haben sich wirklich sehr gut verhalten", so Christoph Dupré am Abend nach den ersten Kilometern. "Es waren schwierige Bedingungen bei kalten Temperaturen und sehr viel Verkehr auf der Strecke."

Und tatsächlich war es nicht einfach eine freie Runde zu bekommen. Über 30 Autos waren zum Test in Hockenheim. Neben den Cup-Porsche auch GT3 oder LMP3. Dazu noch ein paar Formel 3 und wesentlich langsamere Autos.
Doch die beiden Brüder, die in diesem Jahr u.a. vom Deutschen Sportfahrer Kreis (DSK) unterstützt werden, schlugen sich sehr gut. "Ziel war defintiv nicht, dass wir Bestzeiten fahren wollten", so Claus Dupré. "In erster Linie war die Eingewöhnung an das Auto wichtig und es gab ein paar Vorgaben, die sie diszipliniert umgesetzt haben."

Donar (16) und Wodan Munding (18) merkte man das Erlebnis der ersten Fahrten dann am Nachmittag an: "Das ist definitv eine ganz andere Welt, als das was wir bisher gemacht haben", so Wodan. "Für den Porsche 991 GT3 Cup benötigt man viel Erfahrung. Wir werden sicherlich noch etwas mehr Zeit benötigen. Aber deswegen fahren wir ja bei Dupré Motorsport und im DMV GTC / DUNLOP 60, um die Erfahrung zu bekommen."

Und auch Donar war beeindruckt: "Es nötigt einem schon ein wenig Respekt ab. Aber es ist eine gute Schule für die Zukunft. Ich glaube, wenn wir das Auto sehr gut beherrschen, dann können wir viele Autos bewegen."

Bei der Frage, ob es ihnen gefallen hat, sah man sofort den Glanz in den Augen und man merkte, dass es ein hervorragender erster Tag war.

In dieser Saison setzt das amtierende Meisterteam Dupré Motorsport gleich drei junge Piloten in zwei Porsche 991 GT3 Cup im DMV GTC und DUNLOP 60 ein. Neben den beiden Munding-Brüdern noch Jacob Erlbacher. Wie die Aufteilung der Cockpits ist, wird demnächst noch intern entschieden.
19 Januar 2019
Dupré Motorsport sucht noch einen Junior

Nachdem Jacob Erlbacher bereits im Dezember als neuer Junior-Pilot im Porsche von Dupré Motorsport bestätigt worden ist, sucht das Team noch einen weiteren jungen Fahrer oder Fahrerin.

„Momentan sieht es so aus, als wenn wir zwei Autos mit drei Junioren einsetzen könnten“, erklärte Christoph Dupré. „Da würde es natürlich passen, wenn wir noch einen vierten Platz besetzen könnten.“

Momentan wäre die Idee, dass Christoph Dupré das Cockpit belegt aber lieber würde man es natürlich sehen, wenn es noch mehr junge Fahrer geben würde, die den Einstieg in den professionellen Motorsport so beginnen würden.

Das Meisterteam des DMV GTC 2018 hat insgesamt zwei Porsche 991 GT3 Cup zur Verfügung und in der letzten Saison mit dem Titel und der Förderung von Luis Glania bewiesen, dass man ein absolutes Top Team ist und es auch versteht mit jungen Leuten zu arbeiten.

„Wir haben erkannt, dass der DMV GTC die perfekte Schule für die Ausbildung im Motorsport ist. Von hier aus kann der Weg dann weiter zum Porsche Carrera Cup, ADAC GT Masters etc führen“, so nochmal Dupré.

Dupré Motorsport bietet sowohl den DMV GTC, als auch die DUNLOP 60 zu einem sehr guten Preis an, der durch Partner und dem Team selber stark subventioniert wird.

Im DMV GTC hat man an zwei Tagen (Freitag/Samstag) 140 Minuten Fahrzeit bei zwei getrennten Rennen und Zeittrainings. Im DUNLOP 60 sind es 120 Minuten, die komplett am Freitag absolviert werden.
© Dupré Motorsport
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